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07.04.2008 07:51:52
Birgit Sauseng
Hallo liebe Mantler!
Leider habe ich nicht die Möglichkeit meinen Geburtsort (bin in Mantel,Turnhallsiedlung aufgewachsen) zu besuchen,wohne in der grünen Steiermark.Es hat sich ja sehr viel getan.Bilder findet man auch kaum welche.Welcher nette Bürger kann mir ein paar Fotos von Mantel per Email schicken?
liebe grüsse aus Österreich



19.02.2008 10:36:02
Herbert Witt
In Ergänzung zu meinem Beitrag vom 13.02.2008 möchte ich noch auf die wachsende Gefahr durch Mückenplagen in Feuchtgebieten hinweisen. Wissenschaftler der Universität Regensburg machen darauf aufmerksam, dass durch Renaturierung und Zunahme von Feuchtgebieten, die Gefahr durch Übertragung von Krankheiten wächst. Gerade im Hinblick auf die zunehmende Klimaerwärmung sollte dieser Gesichtspunkt bei der Ausbreitung der Sumpfgebiete des Manteler Waldes beachtet werden.

"Je feuchter und milder unser Klima wird, desto mehr werden uns die Mücken plagen: `Der Klimawandel bedeutet, dass wir mehr Mücken haben werden, wir werden häufiger und länger gestochen werden. Das gilt vor allem für die Bewohner von Aulandschaften und Überschwemmungsgebieten. Das ist nicht nur lästig, das kann durchaus gefährlich werden in der Zukunft´, sagt Dr. Andreas Rose, Biologe der Uni Regensburg. Es wächst also die potenzielle Gefahr in Deutschland, durch einen Mückenstich mit anderen Folgen konfrontiert zu werden als mit einem kleinen juckenden Geschwür. Durch Klimawandel, Renaturierung von Feuchtflächen und Zurückdrängung des Insektizid-Einsatzes könnten sich zunehmend auch Arten in Deutschland halten, die exotische Krankheiten übertragen wie Dengue- und Gelbfieber."

http://www.br-online.de/umwelt-gesundheit/artikel/0705/23-muecken/index.xml

Beim "Absaufen" des Manteler Waldes bilden sich eine Vielzahl kleiner Pfützen, die für die Ausbreitung von Mücken ein ideales Umfeld bilden. Die künftigen Gesundheitsgefährdungen durch Mücken bei einer weiteren Klimaerwärmung sollten keineswegs unterschätzt werden. Deshalb halte ich es für falsch, wenn zusätzlich zu den 300 ha Feuchtgebiet des Manteler Waldes weitere Sumpfgebiete entstehen. Die vorhandenen Entwässerungsgräben sollten deshalb gereinigt werden, sodass die betreffenden 600 bis 800 ha Wald gerettet werden können.
Wenn für Naturschutzzwecke 300 ha zur Verfügung gestellt werden, dann ist dies ein fairer Kompromiss. Immer noch mehr Flächen aus der wirtschaftlichen Verwertung herauszunehmen und dem Naturschutz zu opfern, halte ich für übertrieben. Künftige Generationen sind wahrscheinlich dringend auf die betreffenden Waldflächen angewiesen. Mit Sumpfpflanzen können sie ihre Wohnung nicht warm bekommen.


16.02.2008 07:31:16
Weiherhammerer Bürger

Offenbar blockiert dieser "einseitig ausgerichtete und maßlos übertriebene Naturschutz" auch andere Sachen, wie die Schaffung von Arbeitsplätzen. Nicht nur im Bezug auf Mantel und schon gar nicht auf den Bayernring, aber Herr Witt hat da schon recht. Wenn man zum Beispiel hört dass Firmen anderswo in Europa expandieren und zwar nicht nur wegen dort günstigerer Arbeitskosten, sondern auch wegen den umständlichen Genehmigungsverfahren und besonders den Naturschutz- und Emissionsgesetzen hierzulande, dann wirft das durchaus Fragen auf...



13.02.2008 18:30:12
Herbert Witt
Manteler Wald "säuft ab" (NT vom 31.01.2008)
http://www.zeitung.org/zeitung/1250820-100,1,0.html

Nach Angaben von Herrn Forstdirektor Lenz verwandelt sich nahezu das gesamte Naherholungsgebiet Manteler Wald in ein Sumpfgebiet. Die Bayerischen Staatsforsten haben bereits über 300 ha der Natur überlassen. Nun aber droht in wenigen Jahren die Versumpfung von 600 bis 800 ha Wald.

Seit längerer Zeit wurden die Entwässerungsgräben nicht mehr gereinigt. Deshalb wucherten sie zu und verursachen Rückstau-Effekte und das großflächige Absterben von Bäumen. Bereits in den nächsten Jahren müssen große Gebiete für Spaziergänger und Radfahrer gesperrt werden. Nach Ansicht der Forstbehörden funktioniert das gesamte Erschließungssystem für den Manteler Wald nicht mehr. Auch der Hochwasserschutz wird nach Aussagen des Wasserwirtschaftsamts beeinträchtigt ("wenn die Schüssel voll ist, ist sie voll"). Offensichtlich blockiert ein einseitig ausgerichteter und maßlos übertriebener Naturschutz die notwendige Reinigung der Entwässerungsgräben.

Die Umwandlung des Erholungsgebiets Manteler Wald in eine Moor- und Sumpflandschaft ist meiner Überzeugung nach nicht im Sinne der Bevölkerung. Die beteiligten Behörden sollten ihre Kompetenzstreitigkeiten, wie sie im o.g. Zeitungsartikel angedeutet werden, umgehend bereinigen.

Der Manteler Wald ist ein großartiges Erholungsgebiet. Man sollte die Bevölkerung aus diesem Gebiet nicht aussperren. Auch die Erhaltung eines Waldes bedeutet Umweltschutz. Er hat zusätzlich noch die Funktion eines Erholungsgebiets und des Hochwasserschutzes. Außerdem sind künftige Generationen vielleicht froh, wenn sie angesichts der unsicheren Energieversorgung, auf die Nutzung von ca. 800 ha Wald zurückgreifen können. Letztlich kommen Gewinne des Staatsforsts wieder der Allgemeinheit zugute.



23.12.2007 21:14:58
Brigitte Ertl-Kotzem
Meine Weihnachtsgrüße und guten Wünsche für 2008 - auch von meiner Mutter -
gelten allen, die mich noch kennen.


30.08.2007 19:26:41
ehemaliger mantler
sehr gute arbeit vom webmaster respekt,sehr gute seiten!


31.07.2007 18:48:22
Sabrina
Um wie viel uhr geht na die beach Party in mantel an ?

Gruß


29.07.2007 13:06:08
Manuel g.
Also falls noch nicht jeder mitbekommen hat am 3. August ist Beachparty am Mantler Weiher.

Gruß Mane


24.07.2007 19:19:24
Manuel g.
Also Plakate sind schon längst ausgehängt und außerdem kann man ja auch Mundpropaganda machen oder?

Gruß Mane


21.07.2007 12:33:47
michaela
ich glaub irgendwie, dass weder auf der open air noch auf der beachparty was geht, weil nirgends plakate aushängen. dann weiß ja keiner dass bei uns was geht


18.07.2007 00:13:31
Harald < http://www.feuerwehr-mantel.de >
Liebe Mantler,
Ich möchte mich im Namen der Freiwilligen Feuerwehr Markt Mantel bei der Marktgemeinde und bei allen Mantler Bürgern die dazu beigetragen haben, dass unser 140-jähriges Gründungsfest mit Fahnenweihe am 07. und 08. Juli in Mantel so gut angekommen ist, recht herzlich bedanken. Ein Danke Schön an unseren Bürgermeister Josef Wittmann und Landrat Simon Wittmann für die Übernahme der Schirmherrschaft. Einen großen Dank an Alle die uns finaziell, durch ihren Besuch, durch Kuchenspenden oder beim Festzug unterstützt haben.

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Der Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr


11.07.2007 20:06:21
Johannes
Hallo!
Also am 27.07.2007 ist Open Air des VfB Mantel!
Am 04.08.2007 ist Beachparty am Baggerweiher!


11.07.2007 16:14:55
Manuel
Also wie schon gesagt am 27. juli ist open air beim fussballplatz! gruß mane


09.07.2007 21:36:27
kathrin
ist jetzt am 13.juli oder am 27.juli beachparty oder open air?


09.07.2007 16:30:55
Manuel
Also dieses Jahr ist am 27.7. Open Air beim VfB Mantel und am 4.8. soll eine Beachparty am Baggerweiher stattfinden. Gruß Mane


07.07.2007 18:22:35
Rainer Stengel < http://www.tsg-lauf.de >
Info zum 3. TSG Haidenaabstaffellauf.
Bei Interesse auf die Homepage klicken !!!
MfG Rainer Stengel


20.06.2007 23:04:38
Margot Boodell (Hartwig)
Ich moechte mich bei der Pfarrei eintragen, da ich verheiratet bin und meinen neuen Namen noch nicht angegeben habe. Ich bin in Mantel geboren und in Mantel aufgewachsen. Jetzt wohne ich in Kalifornian. 1912 Park Meadow Dr., Alamo, CA 94507 USA. Main Vater stammt von Mantel ab. Er hiess Max Hartwig und ist im zweiten Weltkrieg gefallen.


18.06.2007 18:46:27
Johannes
Ja dieses Jahr ist eine Beachparty geplant und der VfB macht ein Open-Air am 13.Juli auf dem Sportgelände


14.06.2007 19:05:21
Steffi
Heeeey...
wollt bloß mal fragen ob dieses jahr iwann mal ne beachparty in mantel is????




20.04.2007 12:01:08
Gabi Harrison, geb. Kraus
Hallo alle Mantler,
ich will nur mal alle grüßen, die mich noch kennen. Wohl eher noch als Kraus Gabi. Ich wohne jetzt schon seit Jahren im Saarland, freue mich aber immer mal wieder von Mantel zu lesen. Schönen Gruß an die jungen Leute vom letzten Bürgerfest. Mein Mann war begeistert und dieses Jahr kommt er wieder mit.


05.04.2007 00:07:47
Lothar Meinerz < http://www.mantler-grantler.de >
Servus Mantler,

wir sind immer noch da - WWW.MANTLER-GRANTLER.DE


01.02.2007 21:46:19
UdoHackbarth
ich will hier noch einmal auf das Informationsblatt über den Bayernring hinweisen, um solche meines Erachtens aus der Luft gegriffene Argumente wie das der Lärmbelastung bei Hobbyveranstaltungen zu entkräfitgen: In der Broschüre des AvD heißt es, dass bei normalen Veranstaltungen (ich nehme an das sind alle Verantaltungen außer den Großverantstaltungen) die STVZO für ale Fahrzeuge gilt. Und bekanntlich macht es der TÜV einem sehr schwer, überlaute Auspuffanlagen und dergleichen in den Fahrzeugbrief eingetragen zu bekommen. Und die Großveranstaltungen kann man meines Erachtens auch nicht als "Hobbyveranstaltungen" sehen. Außerdem gehört für mich zur so oft genannten Lebensqualität auch das Aussehen des Ortes. Dass es da unten, wo der Bayernring geplant wird, teilweise alles andere als nach "Natur pur" aussieht und nicht mehr allzuviel "Ruhe im Wald" zu genießen ist, da dieser zu einem -für mich- großen Teil ohnehin schon nicht mehr existiert. Und der Bayernring sollt laut den Plänen auch von Grünflächen und Bäumen umgeben sein, und dass dies eher an Lebensqualität erinnert als möglicherweise ein Kieswerk, bei dem man bis auf Sand,Staub und Kies nichts anderes zu sehen bekommt. Bis auf viele hoffnungslos überladene LKW's natürlich, die durch das Überladen natürlich nicht gerade leiser werden. Ich denke vom LKW-Verkehr her wäre der Bayernring beinahe eine geringere Belastung für den Ortskern um Mantel. Außerdem glaube ich auch, dass sich im Falle einer Ansiedlung des Bayernrings diese mangelenden Übernachtungsplätze oder wie man sie auch nennen mag schnell finden würden. Es gäbe bestimmt Unternehmen, genauer Hotelgruppen oder dergleichen, die auf eine Genehmigung des Bayernrings mit Anfragen für Baugenehmigung für Pensionen/Hotels reagieren würden. Dies ist natürlich nicht belegbar sondern ein reiner "hoffnungsvoller Verdacht", der natürlich viele Arbeitsplätze -sei es Teil- oder Vollzeit- mit sich bringen würde. Ich betone nochmals dass ich keinem meine Meinung aufdrängen will, ich will diese nur äußern und eventuell unentschiedenen Bürgern zu einer Entscheidung verhelfen. Hochachtungsvoll, Udo Hackbarth


01.02.2007 18:17:14
Martha
Liebe Bayernring-Befürworter!
Ich möchte hier gerne etwas richtig stellen: Nur, weil bisher nicht allzuviele Menschen ins Gästebuch und auf die beiden Bayernring-Webseiten geschrieben haben, die diesem Projekt extrem kritisch gegenüberstehen, heißt das noch lange nicht, dass es sie nicht gibt! Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, dass das einfach nur Leute sein könnten, die keine Lust verspüren, sich auf die Schlammschlacht-Ebene einzulassen? Ich meinesteils kenne inzwischen sehr viele Menschen, die absolut gegen den Bayernring sind. Herr Meinerz steht also durchaus nicht alleine!


01.02.2007 14:48:37
Armin
Ich finde es auch Klasse das sich auch andere Leute bemühen und zeigen das sie für den Bayernring sind so wie Herr Gurdan, die sehen wennigstens wie Schlecht der Tourismus in der Oberpfalz ist, der hat KEINE Grünen Tomaten auf den Augen! Vor allem weil Herr Meinerz meint er ist der Vertreter der Umweltschützer oder was weiß ich. Wir wissen mittlerweilen alle das er gegen dieses Projekt ist und das ist sein gutes Recht bloß dann soll er nicht dauernd anderen Menschen sonst eine Geschichte rein drücken dass einem Schlecht werden könnte das er sein Recht behält und der Bayernring nicht gebaut werden sollte. Er soll auch mal die Meinung der anderen gelten lassen und nicht dauernd eine Gegenargumentation schreiben. Jeder hat seine frei Meinungsäußerung da braucht man nicht immer gleich eine Rechtfertigung von gewissen Herren. Ich würde mich freuen wenn der Bayernring gebaut würden und soviel ich weiß sind sehr viele der gleichen Meinung.

Vor allem die vom Tourismus LEBEN z.B. Hotels, Gaststätten, usw.....!!

Danke Herr Prem



Mit freundlichen Grüßen

Armin



01.02.2007 11:17:58
Stefan Schönbrunner
Geehrter Herr Meinerz,
meine Reaktion ist bloß das Sie zu jedem Befürworter des Bayernrings keinen guten Draht haben weil es gegen Ihre Vorstellung geht den Bayernring zu bauen. Aber wieso sollte ich mich hier abstreiten. Das ist Kindhaft. Ich werde mich bloß freuen wenn der Bayernring genehmigt wird und so dann blöd aus der Wäsche schauen da sie ihr Ziel nicht erreicht haben. Hoffe genügend Leute denken nach und entscheiden sich für den Bayernring und eine positive Zukunft des Markt Mantels.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan


31.01.2007 21:54:21
Lothar Meinerz < http://www.nein-zum-bayern-ring.de >
Geehrter Herr Schönbrunn,
ist das ihre Reaktion, auf den von uns nicht veröffentlichten Beitrag Ihrerseits in unserem Gästebuch unter www.nein-zum-bayern-ring.de?
Wer keine Argumente hat, handelt so wie Sie. Kennen Sie die Aussage, wer schreit ist im Unrecht? Erklären Sie uns bitte, was daran falsch ist, wenn man ein Argument mit einem Gegenargument widerlegen kann? So etwas nennt man Diskussion. Haben Sie bessere Argumente als wir? Dann legen Sie sie dar und werden nicht unverschämt. Noch lächerlicher ist, uns die freie Meinungsäußerung abzusprechen und diese für sich selbst zu fordern.
Nur einmal so am Rande bemerkt, wie kommen Sie und andere Personen nur immer darauf, dass nur wir gegen einen Bayern-Ring argumentiern? Ich glaube zu wissen, dass Sie völlig daneben liegen!

Mit freundlichen Grüßen
Lothar und Marion Meinerz


31.01.2007 20:08:56
Stefan Schönbrunner
Ich finde es Klasse das sich auch andere Leute bemühen und zeigen das sie für den Bayernring sind so wie Herr Gurdan. Vor allem weil Herr Meinerz überall seinen Senf dazu geben muss und meint er ist der Vertreter der Umweltschützer oder was weiß ich. Wir wissen mittlerweilen alle das er gegen dieses Projekt ist und das ist sein gutes Recht bloß dann soll er nicht dauernd anderen Menschen sonst eine Geschichte rein drücken dass einem Schlecht werden könnte das er sein Recht behält und der Bayernring nicht gebaut werden sollte. Er soll auch mal die Meinung der anderen gelten lassen und nicht dauernd eine Gegenargumentation schreiben. Jeder hat seine frei Meinungsäußerung da braucht man nicht immer gleich eine Rechtfertigung von gewissen Herren. Ich würde mich freuen wenn der Bayernring gebaut würden und soviel ich weiß sind sehr viele der gleichen Meinung.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan


30.01.2007 21:32:26
Christof Gurdan
Sehr geehrte Frau Streitenberger,

in Ihren Beitrag vom 26.01.2007 sind Ihnen einige grobe Fehler unterlaufen.
Sie bemängeln, dass auf allen Luftbildern die rechte untere Ecke fehlt. Sie schreiben zwar, dass sie niemanden Absicht unterstellen wollen, tun es aber in dem Bericht und zwar indirekt. Sie vermuten wahrscheinlich an dieser Stelle bereits die ersten Häuser von Mantel. Das Gelände dort haben Sie sich doch noch niemals angesehen, oder?
Herr Prem sagte auf der Marktratssitzung, dass diese weiße Fläche die Tragfläche des Flugzeuges sei. Der naheste Punkt der geplanten Fahrerprobungsstrecke ist nämlich ca. 1200 Meter vom Ortsrand entfernt. Zum Vergleich, die Beachparty am Baggerweiher ist nur ca. 600 Meter zum Ortsrand entfernt.
Sie haben behauptet die Beachparty ist deutlich weiter weg als der Bayernring.
Diese Behauptung von Ihnen ist schlichtweg „FALSCH“.

Liebe Manteler,

am Wochenende fand in Weiden auf dem Übungsgelände am Volksfestplatz ein Winterfahr-Sicherheitstraining des AvD Weiden statt. Obwohl diese mitten in Ort stattfand, zeigte sich kein einziger Anwohner, der sich über dem Lärm beschwerte.
Ein derartiges Sicherheitstraining stellt einen Grossteil der Aktivitäten dar, die auf dem Bayernring stattfinden würden.
Liebe Gegner des geplanten Bayernringes, wo habt Ihr denn damit euer Problem?

Christof Gurdan


29.01.2007 22:40:47
Lothar und Marion Meinerz < http://www.nein-zum-bayern-ring.de >
Servus Manteler Bürger,
eigentlich ist es nicht unsere Art sich mit Kindereien herumzuschlagen, aber die oder der Betreiber der Internetseite pro-bayernring scheint keine Möglichkeit auszulassen sich und seine Ansichten in den Vordergrund stellen zu wollen.
Es mag ein Fehler unsererseits gewesen sein, nicht alle Schreibweisen unserer Domain schützen zu lassen, aber wer kommt schon auf die Idee, dass jemand versucht die Domain der Gegenseite für seine Zwecke zu nutzen? Diese Methoden sind einfach nur widerlich. Es gäbe genügend Möglichkeiten dieses Vorgehen auf dem selben Weg zu kontern, aber auf dieses Niveau wollen wir uns nicht herablassen.
Wir wollen Sie also darauf hinweisen, dass unsere Website über www.nein-zum-bayern-ring.de zu erreichen ist und alle anderen Schreibweisen, vor allem ohne einen Bindestrich zwischen den einzelnen Wörtern, Sie sofort auf die Seite pro-bayernring leiten wird.

Mit freundlichen Grüßen
Lothar und Marion Meinerz



28.01.2007 14:58:58
Hefner
Was haltet ihr davon wir einen Deutsch-Amerikanischen Freizeitpark errichten (Fussballplatz, Baseballfeld BBQ-Plaetze usw.) anstelle des Bayernrings???


28.01.2007 00:15:41
Lothar Meinerz < http://nein-zum-bayern-ring.de >
Servus Manteler Bürger,
nachdem die Fraktion der Bayern-Ring-Befürworter seine Internetseite online geschaltet hat, haben wir uns erlaubt unseren eigenen Internetauftritt zu veröffentlichen. Wie auch die Gegenseite hoffen wir auf regen Zuspruch. Sie finden uns unter www.nein-zum-bayern-ring.de


27.01.2007 11:50:34
Herbert Witt < http://www.h-witt.homepage.t-online.de/ >
Die "Informationen" des AvD-Vorsitzenden Herrn Helmut Prem enthielten leider eine Reihe irreführender Beschönigungen und Verharmlosungen.
Beispiel:
Herr Prem zeigte mit einem Schaubild die Schallemissionswerte für das Gewerbegebiet (60 Dezibel) und den Bayern-Ring (100 dB). Der Unterschied von 40 dB sieht zunächst recht harmlos aus. "Vergessen" hat Herr Prem allerdings, darauf hinzuweisen, dass zur Reduzierung des Lärms von nur sechs Dezibel eine Entfernungsverdopplung notwendig ist (Logarithmusrechnung).
Um den gleichen Lärmschutz für die Manteler Bevölkerung zu erreichen, wie er für das "Luderhäusl"-Gewerbegebiet behördlich vorgeschrieben ist, müsste der Bayern-Ring also deutlich mehr als acht Kilometern von den Wohnhäusern in Mantel entfernt sein.
Zu bedenken ist auch, dass mehrere Fahrzeuge den Lärmpegel ganz erheblich steigern. Zwei Fahrzeuge mit je 99 dB ergeben 102 dB Lärm, zehn Fahrzeuge 109 dB (Logarithmusrechnung).
Außerdem werden im Motorsport die Fahrzeuge hochtourig gefahren, was sich äußerst lärmsteigernd und lärmbelästigend auswirkt. Ein PKW mit Drehzahl 4000 U/min erzeugt den gleichen Lärm wie 32 PKW mit einer Drehzahl 2000 U/min. Messungen des Bayerischen Landesamts für Umweltschutz in verschiedenen Motorsportparks ergaben deshalb Werte, die ganz erheblich über 100 dB lagen. Störend wirken sich ferner die Lautsprecherdurchsagen aus, die deshalb so laut sind, weil sie den Motorenlärm übertönen müssen.

Herr Prem berichtet, dass sich Bewohner von Wiesendorf oft erheblich durch den Lärm des Manteler Bürgerfests belästigt fühlen. Das Bürgerfest findet jedoch nur einmal im Jahr statt, während der Bayern-Ring sieben Tage die Woche betrieben würde.

Auch bei zahlreichen anderen Punkten betrieb Herr Prem Schönfärbereien, über die bei der kommenden Bürgerversammlung zu sprechen sein wird.

Mantel ist eine Gemeinde mit hoher Wohnqualität. Nicht umsonst haben sich viele Menschen aus anderen Orten hier niedergelassen. Wir sollten dieses hohe Gut einer intakten Natur mit großen, zusammenhängenden Waldflächen nicht leichtfertig aus Spiel setzen.


26.01.2007 23:17:53
Susanne Streitenberger
Warum die Mehrzahl der Leute den Bayernring als Rennstrecke bezeichnen, kann daran liegen, dass unter anderem auf dieser Webseite eingestellten Kurzinformation der Bayernring selbst durch den AvD als "Fahrsicherheits- und MOTORSPORTZENTRUM" bezeichnet wird. Zur Verdeutlichung, warum in vielen Beiträgen der Begriff "Rennstrecke" benutzt wird, ein einfaches Rechenbeispiel: Addiert man die darin aufgelisteten Quadratmeterzahlen, ergibt sich daraus für den Teil MOTORSPORTZENTRUM eine Fläche von 1.425.000 qm. Dem gegenüber stehen NUR 85.000 qm KFZ-Fahrsicherheitszentrum. Selbst, wenn man nur die Fahrerprobungs- und RENNstrecke nimmt, sind das bereits 460.000 qm. Allein anhand dieser offiziellen Zahlen, würde ich nicht in erster Linie von einem Fahrsicherheitszentrum sprechen. Wenn ich diese Zahlen addiere, komme ICH komischerweise auf eine MEHR als die Hälfte GRÖßERE Fläche, als in der "Kurzinformation" vom AvD angegeben (ca. 1.000.000 qm). Darüber sollten wir nachdenken! Wenn selbst einfache Größenangaben zu bezweifeln sind, was ist dann mit den anderen und bisher bekannten Daten?????
Da der Bayernring ein auf Wirtschaftlichkeit ausgerichtetes Unternehmen sein wird, ist es schon wegen der Investoren unerlässlich, eine entsprechende Rendite zu erzielen. Bei einer Gesamtinvestitionssumme von ca. 17-19 Millionen erwarten Investoren im Normalfall eine Rendite, die einen Anreiz zu einer Investition schafft. In dieser Größenordnung gehe ich von mal von niedrig angesetzten 6 % aus. Eine solche Summe ist, wenn man normale und in der Branche übliche Eintrittspreise zugrunde legt, keinesfalls mit 4-5 Veranstaltungen im Jahr bei erwarteten 20.000 Besuchern zu erwirtschaften.
Wie auch von den Planern angegeben, ist eine Auslastung von 7 Tagen die Woche und 8 Monate im Jahr angestrebt. Da die Hauptfläche der Gesamtanlage als Motorsportzentrum genutzt wird (siehe o. a. Zahlen) werden die Mehrzahl der Veranstaltungen dem Motorsport in unterschiedlichen Ausprägungen und Lärmbelästigungen zuzuordnen sein. Über das Aussehen eines FAHRSICHERHEITS- UND MOTORSPORTZENTRUM wage ich mir kein Urteil zu erlauben, denn Schönheit ensteht in den Augen des Betrachters und Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.
Einer der Hauptkritikpunkte am Bayernring ist auch nicht die "Hässlichkeit" oder "Schönheit" der Anlage, sondern die damit verbundenen krassen Einschnitte in die Lebensqualität der Mantler Bürger. Zum Beispiel: sollte der Wald abgeholzt werden um Kies abzubauen, wird die Lärmbelästigung durch Kieslaster und Kieswerk sich auf normale Arbeitszeiten beschränken und keinesfalls am Wochenende stattfinden. Die Lärmbelästigung durch After-Show-Partys möchte ich nur kurz erwähnen. Jeder kann sich bestimmt an die Lautstärke der Beachparty am Baggerweiher erinnern (der deutlich weiter weg vom Ortsrand ist, als der Bayernring). Und diese Party findet nur EINMAL pro Jahr statt.
Ein weiterer Punkt, über den man nachdenken sollte: sieht man sich das eingestellte Luftbild mal etwas genauer an, stellt der Eine oder Andere sicher fest, dass links der Strasse nach Hütten auch einmal ein Kiesabbau erfolgte. Nach meiner natürlich subjektiven Meinung sieht das heute landschaftlich gesehen gar nicht mal so schlecht aus. Außerdem wundere ich mich, dass auf allen Luftbildern, die auch in speziellen Foren verwendet werden, die rechte untere Ecke bei einer ansonsten detaillierten Darstellung fehlt. Ich möchte natürlich niemandem unterstellen, den fehlenden Bereich aus dem Grund nicht abgebildet zu haben, damit aus subjektiv gewählten Entfernungsangaben (gemessen von welchem Punkt aus?) objektiv anschaulich die tatsächliche Nähe zum Ortsrand Mantel ersichtlich wird.
Nun ein Vergleich zu der möglichen Verkehrsbelastung: als noch nicht vom Bayernring die Rede war, war auch schon eine Umgehungsstrasse für Mantel vorgesehen. Dass diese schneller kommt, wenn der Bayernring entsteht heisst meiner Meinung nach, den Teufel mit dem Belzebub auszutreiben. Selbst die geplante Umgehungsstrasse und die normale Zufahrt von Hütten nach Mantel, werden sicherlich kaum ausreichen, die Besucher (wir sprechen hier von 20.000 Personen lt. AvD) und ihre Fahrzeuge ohne größere Behinderungen zu- und abfahren zu lassen. Das bedeutet in letzter Konsequenz, dass weitere Zufahrten gebaut werden müssen. Geht man jetzt davon aus, dass Besucher, die aus dem Süden kommen über die A93 anreisen, werden diese über die Ausfahrt Frauenricht/MANTEL anfahren. Aus Richtung Weiden kommend bietet sich aus verkehrstechnischen Gründen an, die eventuell notwendige neue Zufahrt z. B. aus Richtung Rupprechtsreuth an dem "familienfreundlichen" Baugebiet Winteräcker vorbei zu leiten. Damit wäre eine gleichmässige Verkehrsbelastung zum Wohle der Anwohner auch nicht gegeben. Ich bin der Meinung, man sollte in einer sachlichen Diskussion diese Aspekte durchaus auch bedenken. Auch dies soll kein persönlicher Angriff auf irgendwelche Leute mit gegenteiliger Meinung sein, sondern nur dazu dienen, meine Persönliche Meinung darzustellen, denn ich tendiere dazu, das Projekt "Fahrsicherheits- und MOTORSPORTZENTRUM" abzulehnen.


26.01.2007 18:14:46
Meier
Hallo an alle ersteinmal

Zu dem vorhergehenden beitrag. es sei keine Rennstrecke. Als was würden Sie den Bayernring bezeichnen wenn nicht als Rennstrecke, als Fahsicherheitstraining bei 5 Grossveranstaltungen in 7 Monaten Betrieb das ist fast jeden Monat eine Grossveranstaltung ansonsten soll die anlage 7!!! tage die woche laufen. Mit motorradrennen die ja nicht unbedingt leise sind oder porsche bzw ferarri oldtimern von denen ich weiß welchen krach die machen was ja mal gans schön ist wenn sie an einem vorbeifahren aber doch nicht das ganze jahr 7 Tage die Woche, oder??!!! Ich bin auch noch jung und mir macht der lärm NOCH nicht soviel aus aber auch ich werde älter und möchte dann den rückzugsraum den Mantel hat nicht an die Camper oder den Bayernring verlieren.Auch wäre eine zustimmung des Marktrats für den Bayernring eine Ohrfeige für die Bürger die sich ein Häuschen im Neubaugebiet Wintteräcker gebaut haben, welches einmal wie beworben zu drei Seiten der NATUR!öffnet. Wenn sich das Bauvorhaben Bayernring verwirklicht ist es nur noch zu 2 Seiten offen und eine öffnet sich dann direkt dem Bayernring und dessen Lärm an 7 Tagen in der Woche.
Welch positive Werbung für Mantel und dessen Bürger oder Neubürger die sich für Mantel als wohn und Lebensort entscheiden. denn diese Bürger bringen mehr für Mantel da Sie in Mantel leben und dort konsumieren.
Eine Frage noch wo sollen die ganzen Besucher unterkommen in Mantel? in den ganzen herbergen und hotels die wir haben, oder in der Umgebung bei den vielen Pensionen die es rund um Mantel gibt??? Oder ist das auch nur ein fadenscheiniges Argument der Befürworter.

Bitte liebe Bürger denkt nicht nur kurzfristig sondern langfristig an euer aller Wohl, denn der Ring wenn er steht bleibt für die nächsten 20 30 Jahre.

MFG Contra

P.S.Was ich absolut lachhaft fand war als Herr Prem das mit dem Rückbau bei insolvenz oder so ähnlich sagte. Das Rücklagen gebildet werden um das Ganze in die ürsprunglichkeit zurück zubauen falls es schief geht. Wer nicht aus dummsdorf kommt weis das bei einer Insolvenz der Ganze bunker vor sich hin vegetiert und und keiner mehr was von Rückbau wissen will. weil bei einer Insolvenz 100% kein Geld mehr für irgendwas da sein wird.


Ich möchte mich noch für Rechtsschreibfehler, Gross und Kleinschreibung entschuldigen.


26.01.2007 16:20:49
Patrick Schröder < >
Liebe Mitleserinnen und Mitleser,

ich möchte mich nun ebenfalls zum Thema „Bayernring in Mantel?“ äußern. Beide Seiten, Befürworter wie auch Gegner, werfen sich hier gegenseitig nicht wirklich belegbare Aussagen an den Kopf. Die Kernpunkte der jeweiligen Gruppen sind folgende:

„Der Bayernring ist zu laut – Natur kaputt! – Wir können im Sommer nicht mehr ruhig im Garten sitzen“

Ist er das wirklich? Wir werden es erfahren, sollte er gebaut werden.

„Der Bayernring schafft Arbeitsplätze und hilft unserer strukturschwachen Region wieder auf die Beine!“

Tut er das? Abwarten...

Zum Thema Lärm möchte ich mich nur kurz äußern, denn die im Infovortrag angegebene Zahl von „100 Phon, Entfernung halber Meter“ ist im realen Leben etwa so aussagekräftig wie die Worte „laut“ oder „leise“. Hier kann man nur am praktischen Beispiel eine Aussage machen, d.h. wenn der Bayernring dann Wirklichkeit ist. Es handelt sich bei den „100 Phon“ um eine Bedingung um die Strecke zu benutzen. Es widerspricht aber dem Zweck eines abgesperrten Geländes dann jedes zweite Auto wegen zu hohem „Phonwert“ abzusagen. Es gibt bekanntlich auch Shows wo einem die Löffel wegfliegen. Sollte auch die „normale“ Benutzung dann zu laut sein, wird es natürlich ungemein schwieriger die Initiatoren wieder zum Abriss zu bewegen. Lückenfüller, z.B. Open Air Konzerte wie auf dem Lausitzring, sind aufgrund der Nähe zum Ort wohl nur schwer machbar.

Zum Aussage „Bayernring schafft Arbeitsplätze“ möchte ich mich, wie die meisten die mich kennen wohl erwartet haben, etwas länger auslassen. Zuerst muss erwähnt werden dass der Bayernring wohl wirklich ein paar Arbeitsplätze bzw. Aufträge schaffen würde, im Falle einer Zusage muss er ja schließlich von irgendwem gebaut werden. Vielleicht ist es sogar so, dass zu Beginn alles nach Plan läuft: Ein paar Rennen, ein paar Sicherheitsfanatiker, ein paar Motocrossler und Go-Kart Fans halten die Strecke und deren Personal im Sattel. = Arbeitsplätze geschaffen. Ob es nun 30-40 Arbeitsplätze sind, wie (meines Wissens, ich war leider nicht durchgehend anwesend) im Vortrag angegeben, oder ob es eher 17 sind wie in Sachsen, lassen wir jetzt mal außen vor. Die entscheidende Frage ist eine andere:

Wird dieses Bauwerk wirklich auf Dauer eine wirtschaftliche Verbesserung der „strukturschwachen“ Region nördliche Oberpfalz herbeiführen?
Oder handelt es sich nur um ein „Alibiprojekt“, welches zwar ein paar Arbeitsplätze schaffen wird, aber die Problematik nur, wie der berühmte Tropfen auf den heißen Stein, etwas verlangsamt - keineswegs aufhält?

Hier muss kurz abgeschwenkt werden, sonst ist eine Analyse der obigen Frage nicht möglich. Warum gelten ganze Landstriche und Gebiete mit Millionen von Menschen in der Bundesrepublik als strukturschwach? Wie kommt / kam es dazu?

Wir beobachten seit Jahrzehnten eine sogenannte „Landflucht“, das heißt, Menschen vom Land müssen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, in Ballungszentren (z.B. Raum München) abwandern. Da die Regierung der BRD, egal ob nun Rot-Grüne, Schwarz-Gelbe oder Schwarz-Rote, das Primat der Politik gegenüber der Wirtschaft längst abgegeben hat, wurde Deutschland „dank“ der Globalisierung immer mehr zum Exportland. Die Meldung „Exportweltmeister“ wird in allen Medien als super und toll dargestellt. Die Wahrheit ist allerdings eine völlig andere: Durch diese Entwicklung verdrängt die Exportwirtschaft die Binnenwirtschaft. Da unsere kapitalistisch agierenden Wirtschaftler „Standortvorteile“ nutzen müssen, fließt das Geld aber nicht zurück nach Deutschland, sondern z.B. nach China, um dort neue Produktionsstätten, ganz ohne Lohnnebenkosten und nervige Umweltschutzabgaben zu errichten. Dies führt dazu, dass sich eben diese Ballungszentren in München oder Stuttgart bilden. Die ländlichen Strukturen werden nicht aufrecht erhalten. Eigentlich selbstverständliche Einrichtungen wie z.B. Postämter oder Apotheken werden geschlossen.
Die sogenannte „strukturelle Arbeitslosigkeit“ wird sich also auch in Zukunft weiter von Jahr zu Jahr fataler fortsetzen. Solange kein Paradigmenwechsel (Paradigma = Vorherrschendes Denkmuster) hin zu nationaler und sozialer Politik stattfindet, welche die nötigen Maßnahmen ergreift und der Politik und damit dem Bürger die Macht über die Wirtschaftslobbys zurückgibt, wird weder ein Bayernring, noch ein Deutschlandring diese zweifellos dramatische Entwicklung aufhalten.

Die Feigheit des „bürgerlichen Lagers“ um CDU/CSU und FDP haben, ebenso wie SPD/Grüne und Linkspartei, verhindert, dass dieser Paradigmenwechsel in gemäßigter Form, d.h. ohne größere politische Verwerfungen vollzogen werden konnte. Diese Parteien werden sich auch in Zukunft für weitere Globalisierung mit all den katastrophalen Folgen einsetzen.

Der Paradigmenwechsel wird aber dennoch bald kommen. Der Verfall von Staat und Gesellschaft, die Arbeitslosigkeit, die immense Verschuldung der öffentlichen Haushalte, das drohende Aussterben ganzer Landesteile, der Familienzerfall, die Überalterung und die Massenarmut werden ihn erzwingen. Es wird dann passieren, wenn Deutschland auch für die exportorientierte Industrie massiv und einschneidend an „Standortattraktivität“ zu verlieren beginnt...

Wer glaub dass „unser“ Bayernring diese Entwicklung aufhält, der soll doch bitte bei seinem Glauben bleiben. Wer den Bau ablehnt, sollte dies nicht tun, um im Sommer einen ruhigen und sorgenfreien Nachmittag zu haben, denn diese „sorgenfreien Stunden“ wird es in Zukunft immer seltener geben.

Ich hoffe einige haben verstanden was ich mit diesem Eintrag sagen möchte.

Im Übrigen bin ich als überzeugter und wirklicher Demokrat selbstverständlich für einen Bürgerentscheid, alles andere wäre nicht im Sinne unseres Marktes Mantel.

Eine Frage an alle „Befürworter“ des Bayernrings:
Ist euch eigentlich bewusst dass die Benutzung nicht kostenlos sein wird? Sollte der Bau wirklich eine bürgerliche Mehrheit finden, wird es sehr interessant zu beobachten sein, ob die Menschen die mit „Ja“ gestimmt haben, diesen dann auch regelmäßig benutzen.

Ich wünsche allen eine gute Fahrt...



25.01.2007 22:58:32
Udo Hackbarth
Warum höre ich in allen Beiträgen immer den Begriff Rennstrecke? Der Bayernring ist in erster Linie ein Fahrsicherheitszentrum, laut den bisher bekannten Informationen soll es nur 4-5 mal im Jahr zu Rennaktivitäten kommen. Deshalb halte ich den Begriff Rennstrecke hier für falsch. Und vielleicht vergessen auch einige Gegner, dass, falls das Projekt Bayernring scheitern sollte, anstatt des Bayernrings der Wald mit hoher Wahrscheinlichkeit trotzdem abgeholzt wird und ein Kieswerk oder ähnliches entsteht. Und ich bin der Meinung, dass ein Kieswerk bei weiten hässlicher ist als ein FAHRSICHERHEITSZENTURM, das neben den Straßen mit Sicherheit -wie aus den Plänen zu entnehmen ist- auch Grünflächen enthalten soll, vorallem am Rand um die Strecke herum. Vor allem denke ich nicht dass ein Kieswerk um soviel leiser wäre als das geplante Projekt, und der LKW Verkehr wird mit Sicherheit auch die kürzesten Strecken nehmen wird und nicht darauf achten wird, dass sich die Verkehrsbelastung zum Wohle der Anwohner glechmäßig verteilt. Dies soll kein persönlicher Angriff auf irgendwelche Leute mit einer anderen Meinung sein, dies stellt lediglch meine Meinung da, und ich tendiere dazu das Projekt "Bayernring" zu unterstützen.


25.01.2007 16:01:50
Susanne Streitenberger
Vielleicht sollte man die Befürworter des Bayernrings mal eine Wochenende 1000 m neben einer Rennstrecke verbringen lassen? Ohne Gehörschutz!!! Woher wissen wir denn, dass die Angaben, die Herr Prem macht bezüglich Lautstärke fundiert sind? Wo sind die Gutachten? Gibt es überhaupt welche?


24.01.2007 13:23:28
Gössl
Bloß weil die ältere Generation dagegen ist heißt es bloß wieder auch die Jungen finden das natürlich toll! Andere Leute überlegen überhaupt nicht wenn sie hier ihren Kommentar da lassen! Bis jetzt ist ja der Bayernring noch kein beschlossene Sache! Mich würde es natürlich freuen wenn der Bayernring bei uns gebaut würde das wäre super das in unserer Umgebung auch mal eine Rennstrecke wäre! und ich denke das sehen zumindest die meisten jungen aus Mantel und Umgebung genauso! Von der Firma Bergler in Steinfels sagt ja auch keiner was wegen Lärm oder Umweltverschmutzung also sollte man da etwas kleiner bei geben! Ein gewisser Herr M. wäre natürlich in seiner Ehre gekränkt wenn er nicht seinen Willen durchbringen könnte und der Bayernring trotzdem gebaut würde aber dann könnten sie ja auch nichts machen oder?



23.01.2007 20:38:37
Lothar Meinerz
Geehrter Herr Gössl oder Frau?,

Sie können es getrost mir und meiner Frau überlassen, wenn es um die Entscheidung geht, wohin wir gehen. Wenn Sie unsere Aussagen für lächerlich halten ist das Ihr Problem. Über den Wert Ihrer Aussage spare ich mir jeglichen Kommentar, schließlich soll es hier nicht zum Kindergarten ausarten. So nebenbei kann ich Sie beruhigen, Frau Bauer lebt keinesfalls in einer Traumwelt, sie lebt in der Realität. Sie wohl eher daneben.



23.01.2007 19:20:48
Bernd
Also nochmal:
Sachlich diskutieren ist eine tolle Sache. Alle die einen anderen persönlich angreifen haben hier die rote Karte verdient. Das ist flegelhaft und gehört sich nicht! Leider ist das bei einigen Bayernringbefürwortern anzumerken. Also bitte immer schön sachlich bleiben.
Ich denke wer für den Ring ist wird schon seine Gründe haben. Meiner Meinung nach ist der Bayernring aber der berühmte Spatz in der Hand. Die Entwicklung eines naturnahen Tourismus wäre die Taube auf dem Dach. Die ist bei Bau des Bayernrings leider für immer und ewig unerreichbar. Neben allen Nachteilen die der Ring mit sich bringt nimmt er unserem Markt für alle Zukunft jede Chance auf eine positive Weiterentwicklung.


23.01.2007 15:27:48
Stengel Sabine
Arbeitsplätze zu schaffen ist natürlich ein positiver Grund für den Bayernring, aber ob die Mantler Bürger davon einen Nutzen haben, zweifle ich an.
Heutzutage wird nach Qulifikation eingestellt und nicht aus welchem Ort ein Arbeitnehmer kommt. Diese Zeiten sind vorbei!!!
Und auch beim Bau dieses Projektes kann man mit Sicherheit nicht sagen, dass die Unternehmen aus der Umgebung die Aufträge bekommen. Ich denke, da kommt es auf den Preis an und wie eine Firma darauf spezialisiert ist.
In erster Linie denke ich an meine Kinder und möchte diese z. B. in ein paar Jahren mit dem Fahrrad allein zum Baggerweiher oder zu Freunden fahren lassen.
Kann ich das dann noch?
Oder muss ich erst auf den Veranstaltungskalender vom Bayernring sehen.
Wir sprechen hier von ca. 20.000 Besuchern. Die fahren bestimmt nicht direkt von der Umgehungsstraße auf die Rennstrecke. Viele Besucher reisen schon ein paar Tage früher an.
Ich habe im Internet ein paar Tipps von Rennfans gelesen, die Adressen weitergeben von Anwohnern, die günstig ihren Garten an Besucher mit Zelt vermieten.
Auf diese Einnahme, kann ich persönlich, dankend verzichten!!!
Was ist, wenn man z. B. aus beruflichen Gründen umziehen muss, kann man dann überhaupt sein Haus noch verkaufen?
Wer zieht hier noch her?
Bedeutet das nicht eine Wertminderung?
Falls es zu einem Bürgerentscheid kommt, dass ich persönlich hoffe, sollten diejenigen, die noch nie auf einem Rennen waren und für den Bayernring sind, vielleicht mal ein Wochenende auf einer Rennstrecke verbringen und danach entscheiden, ob sie dies vor ihrer Haustür wollen.
Was ist eigentlich mit den Bürgern von Hütten und Weiherhammer?
Wollen diese Bürger den Bayernring?
Ich denke, man sollte auch diese Bürger mit einbeziehen. Hütten ist ja direkt betroffen, besonders was den Lärm angeht.


21.01.2007 13:46:44
Gössl
Ich glaube die Frau Bauer lebt in einer Traumwelt. Wenn es ihr nicht passt hätte sie sich vorher überlegen sollen wo sie hinzieht! Wenn der Bayernring nicht hier vom Markt Mantel aus gebaut wird ist es Ihnen auch egal weil dann bekommt die Stadt Grafenwöhr die zusage und baut ein paar Kilometer weiter bei Grub das geplante Projekt den Bayernring. Der Lärm bleibt dadurch trotzdem genauso und Arbeitsplätze sind genauso Fehlanzeige. Die Aussagen von Herrn und Frau Meinerz sind ganz einfach nur lächerlich und sie sollten auch nicht mehr in der Bürgerversammlung erscheinen.


20.01.2007 19:54:47
Tobias Hackbarth < http://pro-bayernring.de >
Unter pro-bayernring.de wurde ein Diskussionsforum rund um den Bayernring geschaffen. Es sind sämtliche Meinungen erwünscht. Über eine rege Diskussion würden wir uns sehr freuen!


20.01.2007 18:14:39
Carola Bauer
Heutzutage bietet es sich natürlich an, jedes Projekt, und sei es noch so unsinnig, unter dem Deckmantel „Arbeitsplatzschaffung“ zu verstecken. Sicher wäre es schön, wenn Arbeitsplätze im Raum Mantel entstehen. Aber doch nicht so!
Ich persönlich verbringe einen großen Teil meiner Freizeit im wunderschönen Manteler Forst. Ich streiche mit meinem Hund um die Manteler Weiher, halte den Atem an, um das Hirschrudel und den 14-Ender am Schwarzen Weiher nicht aufzuschrecken und lasse einfach nur die Seele baumeln. Das ist Yoga pur! Und ganz umsonst! Ja – es gibt tatsächlich noch Menschen, die einen Job haben und nach Feierabend oder am Wochenende Erholung suchen. Und nun stelle ich mir vor, ich säße am Ufer, schau den Schwänen und Enten zu und ein paar Meter nebenan rasen Autos, Motorräder, Lkws und was weiß ich noch mit Vollgas stundenlang im Kreis, üben das Bremsen, was bekannterweise unangenehm quietscht usw. Nein Danke! Mir reicht schon, wenn die Motocrossräder in Aktion sind und der Lärmpegel kilometerweit im Wald zu hören ist.
Ich persönlich werde, falls es zum Bayernring kommt, mit Sicherheit das „Naherholungsgebiet Manteler Forst“ meiden und das wäre echt schade. Hätt ich Lärm gewollt, hätt ich nicht in Mantel gebaut, sondern in der Stadt! Daran, daß Tausende von Besuchern unseren idyllischen Ort überrollen könnten, möchte ich noch gar nicht denken.
Sicher wird sich nun der eine oder andere sagen, sollen die Olle und die unzähligen weiteren Spaziergänger und Radfahrer (Naabtalradweg!!) doch woanders hingehen. Klar – ist alles machbar. Aber für uns nicht erstrebenswert. Und eine Terrasse kann man schlecht woandershin verlegen. Gott sei Dank wohn ich nicht in der Nähe der Bachstraße.

Sollte es zu einem Bürgerentscheid kommen, was ich sehr begrüßen würde, wäre es sicherlich sehr hilfreich, wenn man vorher mal die Hüttener Straße auf Höhe Steinfels für ein paar Stunden sperrt und dort den Fahrbetrieb vom Bayernring simuliert. Dann könnten wir Manteler besser beurteilen, wovon hier eigentlich gesprochen wird.

Gruß
Carola Bauer
(seit nunmehr 12 Jahren Bürgerin von Mantel)



20.01.2007 16:54:19
hilde
alle ihr lieben in mantel , fliegerlärm
bum bum von grafenwöhr störten in der vergangenheit wenige aber eine fa. durfe nicht vergrößern,ging weg land wurde nicht vergeben fa. ging nach weiden und in andere städte, einkaufsmarkt wrde nicht gebaut wegen einiger gegner erholungszentrum fanden sich keine geldgeber im josefstal wird demnächst erholungszentrum errichtet, anscheinend ist es den mantlern wurscht ob die jungen leute arbeit haben, oder ob gewerbesteuer eingenommen wird ich finde es nicht richtig das einige alten leute denen die ruhe wichtig ist die macht besitzen durfen ein dorf langsam sterben zu lasse bitte überlegt es euch gut ob etwas mantler wald stirbt oder ganz mantel


17.01.2007 15:49:11
Magerl Roland
Liebe "Befürworter" und "Gengner" des geplanten Bayernrings,
es ist schon interessant zu lesen, welche Gedanken sich die Einwohner Mantels schon vor der Präsentation vom 16.01.2007 auf der öffentlichen Gemeinderatssitzung über den Bayernring gemacht haben.
Ich möchte mich hier weder "pro" noch "kontra" zu diesem Thema aussprechen. Vielmehr möchte ich die Vor- und Nachteile aus meiner Sicht hier niederschreiben, um dadurch eine wirklich sachliche Diskussion ins Leben zu schaffen, an welcher sich dann die Bürger und Bürgerinnen von Mantel Ihre Meinung bilden können.
Zu den Nachteilen aus meiner Sicht, gehört sicherlich die Lärm- und Verkehrsentwicklung in und um Mantel. Diese läßt sich auch durch den sehr schön vorgetragenen Bericht zum Bayernring nicht schönreden. Hier wurde im Vortrag von einer maximalen Geräuschentwicklung von 100 Phon geworben, welche auch überprüft werden solle. Ich bin zwar keine Physiker, vermag aber trotzdem zu wissen, dass eine Geräuschmessung in Phon nicht zu vergleichen ist mit db. Phon sind wesentlich lauter in der Empfindung als der gleiche Wert in db. Zudem ist auch anzumerken, dass sich die Lautstärke um eine jeweilige Erhöhung um 3 Phon als doppelte Lautstärke für das menschilche Gehör auswirkt. Zum Vergleich: Eine Harley Davidson älteren Baujahrs ist im Durchschnitt mit 105 Phon im Fahrzeugschein eingetragen. Hier kann man in etwa ableiten, über was man bei 100 Phon redet. Andererseits muß man aber auch erwähnen, dass bei einem solchen Projekt die überwiegende Lärmentwicklung durch eine vorgesehene Crossstrecke ausgehen wird. Diese denke ich, ist zum einem weit genug von Mantel entfernt, zum Anderen kann man ja auch mal darüber nachdenken, ob man bei einer Verwirklichung des Projekts auf die Crossstrecke verzichten möchte.
Außerdem sollte ein Bau des Bayernrings von der Zusage der schon längst überfälligen Umgehungsstraße abhängig gemacht werden. Den Bayernring sehe ich als einziges Druckmittel für die Umgehungsstraße welches der Markt Mantel hat. Ohne dieses "Druckmittel" sehen wir die Umgehungsstraße vermutlich auch in 15 Jahren nur auf einem Stück Papier. Ich finde auch die Verkehrsentwicklung in Mantel bei einer besagten Großveranstaltung als ein nicht unerhebliches Problem. Hier ist aber auch anzumerken, dass bei den Motorradgottesdiensten, welche in Steinfels jedes Jahr abgehalten werden auch schon eine große Anzahl an Fahrzeugen anreisen. Hier hat sich bis heute noch niemand beschwert. Meiner Meinung nach ist ein Motorrad oder ein PKW nicht mit dem angesprochenen LKW-Verkehr in der Hüttener Straße zu vergleichen. Zudem denke ich, dass ein solches Verkehrsaufkommen vier oder fünf mal im Jahr zu verkraften ist.
Bei den Arbeitsplätzen speziell für den Bayernring, sehe ich die Zahl von 30-40 als nicht relevant. Hier spricht man ca 1.000 000 € Lohnkosten, wenn man die Arbeitgeberabgaben mit hinzurechnet. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich ein solches Projekt dann für die Investoren lohnen würde. Zudem bin ich auch ein strickter Gegner von Lohndumping in unserer Region. Von diesem Mittel wird schon zu genüge Gebrauch gemacht. 40 Ein-Euro-Jobs sind hier sicherlich nicht mit 40 Vollarbeitsplätzen zu vergleichen, welche auch die nötige Kaufkraft für die Region bringen würden. Hierbei ist aber nicht von der Hand zu weisen, dass eine Ansiedlung des Bayernrings in dessen Umfeld sicherlich den ein oder anderen Arbeitsplatz schaffen wird. Alleine die Tatsache, wenn hier ein Testgelände entstehen soll, wird im Technischen und im Elektrobreich die ein oder andere Anfrage an Firmen aus der Umgebung kommen. Zudem sehe ich nicht nur, dass es hier vorwiegend um die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen gehen sollte. Auch die Erhaltung von bereits bestehenden Arbeitsverhältnissen durch eine gute Auslastung für die jeweiligen Firmen sollte hier nicht außer Betracht gezogen werden. Zudem sehe ich bei einem Kontra Bayernring ein nutzloses Gewerbegebiet “Luderhäusl”. Auch wenn die Gewerbeflächen hier verschenkt werden sollten, sehe ich für keine Firma einen Anreitz nach Mantel zu kommen. Mit dem Bayernring erhoffe ich mir aber doch den ein oder anderen Betrieb hier in Mantel. Hier wurden in der Vergangenheit doch schon genug Fehler gemacht. Wollen wir das wirklich wie einen roten Faden auch durch die nächsten Generationen ziehen?
Die Frage, dass durch dieses Projekt der Markt Mantel auch weit über die Landkreisgrenzen hinaus ein Begriff sein würde, brauche ich hier ja wohl nicht aufzuwerfen.
Dies sind nur einige FÜR und WIEDER, welche mir seit der gestrigen Präsentation durch den Kopf gehen. Hier muß man sicherlich auch noch viel weiter ausholen, um zu entscheiden, ob man dafür oder dagegen ist. Ich möchte mich zum jetztigen Zeitpunkt noch nicht festlegen. Vielleicht brennt ja so mancher Punkt dem Ein oder Anderen unter den Nägeln. Es wäre sicherlich interessant, wenn sich hier noch so mancher sachliche Eintrag von Mantler Bürgern finden würde.






16.01.2007 22:24:57
Udo Hackbarth
Entschuldigung,aber eines muss ich dennoch anfügen:
Die Gefährdung der Landwirtschaft/Umwelt kann meiner Ansicht auch nicht allzugroß sein,da auch der Landwirtschaftsminister Josef Miller eine mündliche Genehmigung für den geplanten Bayernign erteilt hat.Hier der vollständige Text aus der OTV-Homepage (genauer Link imAnschluss):Mantel: Landwirtschaftsminister Miller erteilt mündliche Genehmigung für Bayernring

Mantel. In Mantel stehen die Zeichen für den geplanten Bayernring auf Grün. Landwirtschaftsminister Josef Miller hat vorläufig eine mündliche Genehmigung erteilt, dass die Fläche zwischen Mantel und Hütten im Landkreis Neustadt für die geplante Fahrsicherheitsstrecke bebaut werden darf.

Die schriftliche Genehmigung soll Ende des Monats erfolgen. Das teilte Helmut Prem vom AvD in Weiden mit. In der kommenden Woche wollen die Organisatoren in der Manteler Mehrzweckhalle nähere Einzelheiten über den Bayernring mitteilen.

http://www.otv.de/default.aspx?ID=2855&showNews=64911


16.01.2007 22:11:27
Udo Hackbarth
Hallo,

auch mich verwundert es, dass der Bayernring auf so viele Ablehnung trifft. Und an Stengel Harald kann ich nur sagen dass sowohl Gemeinde als auch die Bürger verdienen.Denn in der heutigen Demokratie ist es nicht mehr -oder ich kann es mir nur schwer vorstellen- so dass die Gemeinde das Geld nimmt und die eigenen Taschen damit füllt.Von dem investierten Geld und den Steuereinnahmen profitiert auf dem Papier natürlich estmal die Gemeinde, oder präziser der Markt MAntel. Aber es sollte nicht vergessen werden dass dieses Geld dann in irgendeinder Weise dem Allgemeinwohl zu Gute kommt. Ich möchte nur mal auf die Straßenschäden in der -ich glaube- Weinstraße hinweisen, die aufgrund von Geldmangel bislang nicht repariet wurden.Ich schildere die Dinge nur aus meiner Sicht und muss auch darauf hinweisen,dass ich an der heutigen Informationsveranstaltung leider nicht teilnehmen konnte.Jedoch bringt der BAyernring mit Sicherheit genügend Vorteile mit sich, auch wenn einige Nachteile damit verbunden sein werden/könnten.Leute mit gesicherten Arbeitsplatz können wie von der Familie Gurdan bereits geschildert eher auf den Bayernring verzichten, aber es gibt doch wohl berechtigte Hoffnungen auf den ein oder anderen Arbatisplatz,entweder direkt beim Bayernring oder in einem anderen Gewerbe, wie zB dem Tourismus- oder Logisitkgewerebe.Man wird sehen,wie nun darüber entschieden wird, man sollte allerdings nicht vergessen,dass vor allem junge Leute hier einen Arbeitsplatz möglicherweise finden könnten,und dass der Bayernring insgesamt der Oberpfalz und vor allem der Umgebung um Mantel herum einen größeren Bekanntschaftsgrad verschaffen würde.


16.01.2007 15:35:00
Marion und Lothar Meinerz
Hallo Sabine, Hallo Christoph,

genauso wenig, wir Ihr beide es verstehen könnt’, dass sich einige Bürger, u.a. auch wir, gegen dieses Projekt wehren, genauso wenig können wir es verstehen, dass insbesondere Du den Bau immer wieder mit der Schaffung von Arbeitsplätzen rechtfertigst. Wer gibt Dir denn eine Garantie für diese Argument?
Der Grundgedanke ist natürlich lobenswert, aber die Realität wird wohl anders aussehen. Es mag schon sein, dass hiesige Unternehmen am Bau der Rennstrecke beteiligt werden, aber diese Vision ist spätestens mit der geplanten Fertigstellung 2009 beendet. Dann wird Dir wohl wieder ein „Blauer Brief“ ins Haus flattern, was ich für Dich natürlich nicht hoffe.
Ihr sprecht von einem Investor, der noch nie genannt wurde und nur Insidern bekannt sein dürfte (so steht es jedenfalls ganz oben im Gästebuch)! Wir sind ja mal gespannt wer das sein wird. Übrigens soll natürlich nicht der Investor ein Jugendheim schaffen, dass könnte die Gemeinde schon alleine. Aber daran scheint ja niemand wirklich Interesse zu haben. Eine Rennstrecke der Jugend als Alternative, wie es einige schon getan haben, halten wir für sehr gewagt oder besser gesagt für sehr weit hergeholt.
Auch den Anwohnern von Oschersleben wurden damals die gleichen Versprechungen gemacht. Der Motorpark Oschersleben kämpfte die meiste Zeit gegen die Insolvenz, die Steuereinnahmen blieben aus. Arbeitsplätze wurden in Oscherslebens für die dortige Bevölkerung so gut wie keine geschaffen, denn die wenigen wurden meist durch Fachkräfte besetzt. Die Wirtschaft der Umgebung wurde trotz des Baus der Rennstrecke ebenso wenig angekurbelt, es blieb alles beim Alten. Welche Firmen sollen sich denn bei uns wegen einer Rennstrecke ansiedeln? Uns fällt auf Anhieb keine ein, Euch etwa? Wenn schon Manteler Firmen kein Interesse am ausgewiesenen Gewerbegebiet Luderhäusl zeigen, wieso sollen es andere tun? Wegen einer Rennstrecke? Wohl kaum.
Wenn Ihr schon mal bei einem Rennen warst, dann kennt Ihr sicherlich die Preise, die dort verlangt werden. Der normale Rennbesucher kommt mit Zelt, Wohnmobil oder Wohnwagen und hat den Großteil seiner Verpflegung dabei. Hotel- oder Gaststättenbesuche sind größtenteils nicht zu bezahlen. Die Rennaktivisten selbst, die haben ihren Tross dabei, also ist da auch nichts zu holen. Die Gastronomie, die sich innerhalb der Rennstrecke ansiedeln soll, die wird ihren Bedarf sicherlich über Großhändler decken und nicht auf unsere Metzger oder Bäcker im Ort zurückgreifen. Und warum soll der Tourismus wegen einer Rennstrecke gefördert werden? Dass ist uns nicht ganz klar. Wir können uns nicht vorstellen, dass jemand nur wegen einer Rennstrecke seinen Urlaub bei uns in Mantel verbringen wird. Wir glauben, dass aus dem Rattenschwanz, den Ihr beschrieben habt, am Ende nur ein Mäuseschwänzen werden wird.
Was den Bürgern in Oschersleben blieb, ist eine enorme Lärmbelästigung (Bürger in 3km Entfernung zu der Rennstrecke beschweren sich massiv), Müllprobleme (wildes Campen ist dort ganz normal) und sehr hohes Verkehrsaufkommen. Es gäbe noch mehr aufzuzählen, aber das würde den Rahmen sprengen. Macht Euch einfach mal die Mühe und lest ein wenig im Internet nach. Wir glauben, dann lösen sich viele Eurer Pro-Argumente in Luft auf.
Wir persönlich können nicht nachvollziehen, dass so manch einer dazu bereit ist, seine Heimat einigen wenigen Motorsportbegeisterten zu opfern, die unbedingt eine Rennstrecke vor ihrer Haustüre haben wollen. Dass diese Herren nichts von Nebenwirkungen wissen wollen, das ist doch ganz normal. Wer stellt schon seinen persönlichen Traum in ein schlechtes Licht?
Vielleicht werden ja heute Abend endlich einmal Fakten auf den Tisch gelegt und nicht nur wilde Visionen gepriesen, wir würden es uns wünschen.
Herr Prem sagte:"Wir machen das nur, wenn die Manteler Bevölkerung das will." (so war es im „Neuen Tag“ zu lesen). Ich hoffe nur, dass wir Bürger auch gefragt werden und eine der vielen Hürden, die, um eine Genehmigung einer Renntrecke zu erhalten, noch genommen werden müssen, ist eine zuviel.

Gruß
Marion und Lothar Meinerz



15.01.2007 22:29:22
Sabine und Christof Gurdan
Hallo Leute,

uns verwundert es schon ein wenig dass sich hier so viele Mitbürger, mit Händen und Füßen, gegen die Schaffung von Arbeitsplätzen wehren. Ganz zu Schweigen von der eigentlichen Arbeit, die auf unsere Wirtschaft zukommt, um erst einmal den Bayernring zu bauen.
Da handelt es sich doch bestimmt um Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe. Wenn man doch schon einmal einen Investor findet, der bereit ist eine derartige Summe zu investieren, kann man doch von selbigen nicht verlangen dafür ein Jugendheim zu bauen.
Das macht dann doch eher die Gemeinde, vorausgesetzt diese hat genügend Gewerbesteuereinnahmen, die ja vom Bayernring sicher anfallen würden. Man sollte doch den Leuten die bereit sind hier Geld zu investieren auch gestatten Gewinne daraus zu erzielen. Oder würde von uns einer etwas investieren wenn er mit keinen Gewinn rechnen kann?

Alle die dagegen sind eine solche, für unseren Markt, einmalige Chance verstreichen zu lassen sollten sich das folgende fiktive Schreiben einmal durch den Kopf gehen lassen:

„Sehr geehrte/r Frau/Herr XY,

hiermit teilen wir Ihnen fristgerecht mit, dass wir Ihnen aus Arbeitsmangel zum 31.03.2008 kündigen müssen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Geschäftsleitung“

oder

„Sehr geehrte/r Frau/Herr XY,

hiermit teilen wir Ihnen mit, dass wir Ihre Bewerbung aus Arbeitsmangel leider ablehnen müssen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Geschäftsleitung“


Ich glaube vielen hier ist nicht bewusst welch einen Rattenschwanz im Gewerbe, im Einzelhandel und in der Tourismusbranche, eine derartige Renn- und Fahrsicherheitsstrecke hinter sich her ziehen würde. Natürlich nicht nur in Mantel sondern auch um Mantel herum.
Das dürften bestimmt weit über 100 Voll- und Teilzeitarbeitsplätze sein. Scheinbar ist dies aber einigen egal, da Sie ja noch einen scheinbar sicheren Arbeitsplatz haben.

Wir dürfen hier nicht den Fehler machen, dass jeder nur den unmittelbaren Bereich um sich herum betrachtet, und auch mit viel zu viel Emotion am Werke ist.
Stattdessen sollten wir einmal ein paar Schritte zurücktreten und das ganze Bild betrachten.


Grüße
Sabine und Christof Gurdan



15.01.2007 20:39:50
Tobias Hackbarth
Welcher private Investor investiert denn bitte Geld in ein Jugendheim?? Und wiea sollen dadurch Arbeitsplätze geschaffen werden? Wie soll die Gemeinde ein Jugendheim bauen, wenn Sie sowieso kein Geld hat? Den Bayernring finanziert nämlich nicht die Staatskasse. Das mit der Bürgerabstimmung ist eine gute Idee, Ich würde allen empfehlen am Dienstag, den 16.1. zur Gemeinderatssitzung in die Mehrzweckhalle zu gehen um sich zu informieren, da das bekannte "Dorfgetratsche" einen eingeschränkten Wahrheitsgehalt hat. Ich weise hierbei noch einmal auf die Eisenbahn hin, die in Mantel NICHT gebaut wurde, da die Bauern befürchteten, "dass die Kühe verrückt werden". Das sollte sich der Vorsitzende der hiesigen FWG mal auf der Zunge zergehen lassen...


14.01.2007 14:25:50
Ferdinand Haubner
Hallo Gästebuchbesucher!

Mit großem Interesse verfolge ich seit einiger Zeit die Diskussionen im Gästebuch über den geplanten "Bayernring". Leider habe ich wahrscheinlich nicht so viele Hintergrundkenntnisse wie ihr, da ich viel außerhalb von Mantel unterwegs bin und die örtliche Presse nicht immer mitverfolge.

Wie die meisten von euch wissen wohne ich seit einiger Zeit in München und kann von meinem Standpunkt aus zu dem Thema folgendes sagen:

Mantel ist erholungsmäßig wirklich hervorragend. Wenn ich mir beispielsweise den Großstadtlärm im Ballungsraum München anschaue, können die Mantler froh um ihre Umgebung sein. Wer hat schon ein so hervorragendes Naturgebiet genau vor der Haustüre? Bei solchen Sachen wie Ruhe und Entspannung ist es wie bei manchen selbstverständlichen Alltagsgegenständen, man beginnt die Vorteile erst zu schätzen wenn man den Gegenstand nicht mehr hat.
Und in vielen Gebieten rund um Mantel ist „Ruhe“ selbstverständlich.
Wenn ich beispielsweise im Sommer bei 30°C an einem "ruhigem Plätzchen" an einem der vielen Mantler Baggerweiher liege dann denke ich ist es ein riesiger Unterschied ob „Idyllische Ruhe“ oder „konstanter Motorenlärm“ zu hören ist. Und es ist kein Geheimnis das der Motorenlärm kilometerweit zu hören ist und besonders in den sonst ruhigen Gebieten als störend empfunden wird. Somit kann manches wohlverdientes Wochenende schnell als flopp enden.

Auf der anderen Seite ist klar, dass durch eine solches Projekt besonders kurzfristig Arbeitsplätze geschaffen werden. Somit kann man jeden verstehen der für den Ring ist um dort evtl. einen Arbeitsplatz zu finden. Natürlich ist die Bereitschaft, eine ruhige Umgebung aufzugeben, von diesem Standpunkt aus leichter zu finden. Jedoch stellt sich die Frage ob eine gleiche Anzahl von Arbeitsplätzen nicht auch zu schaffen ist ohne derart große Einschränkungen von Natur und Bürgern abzuverlangen. Im Endeffekt wird es nämlich so sein wie Lothar Meinerz in seinem Beitrag geschrieben hat, die Betreiber wollen ihren Gewinn, der kleine Mann als Arbeitskraft steht meiner Meinung nach im Hintergrund.

Im Bereich für die Jugend kann ich nur sagen das ein Jugendheim o. Ä. eine wesentlich klügere Anschaffung wäre als die Jugend auf den Bayernring zu schicken. An diesem hat sich der überwiegende Teil der Jugend nämlich nach kürzester Zeit satt gesehen. Dann stehen sie wieder am Markplatz und wissen nicht was sie anstellen sollen...

und ein Jugendheim - das gibt es dann immer noch nicht...

In diesem Sinne kann ich Harald Stengel nur zustimmen, ein Bürgerentscheid ist das einzig Sinnvolle und Notwendige. Nur so kann dieses Thema objektiv und bürgernah entschieden werden.




11.01.2007 21:54:00
Harald Stengel
Das Thema Bayernring ist nun anscheinend richtig aktuell, wie man dem Rundfunk und der Presse entnimmt. Also,ich persönlich wäre dafür, daß die Bewohner von Mantel in einer Bürgerabstimmung befragt werden, ob sie den Bayernring überhaupt wollen. Eine Entscheidung über ein solches Projekt zu treffen, daß unseren Markt(wenn der Ring kommen würde)total verändert, ist meiner Meinung nach die Sache der ganzen Bevölkerung. Ob diese Umfrage dann positiv oder negativ ausgeht,steht auf einem anderen Papier, aber der Marktrat und der Bürgermeister können dann guten Gewissens mit der Rückendeckung der Bewohner handeln und entscheiden. Laut Angaben aus dem Internet soll diese Rennstrecke bis zu 20-30tausend Zuschauer fassen. Bei unserer schlechten Autobahnanbindung, stelle ich mir bei einer solchen Veranstaltung, daß totale Verkehrschaos, trotz evtl. vorhandener Umgehungsstraße vor. Man denke nur wieviele Autos und Menschen dann unsere Straßen benutzen, wo schon jetzt für viele das Verkehrsaufkommen zu groß ist. Über den wirtschaftlichen Faktor contra Lärm- u. Luftverschmutzung, muß man auch darüber nachdenken ob die Verhältnisse gegeben sind? Letztlich auch die Frage, wer verdient an diesem Projekt sein Geld? Die Gemeinde oder die Bürger von Mantel????
Ich hoffe nur, wenn es zu einer Entscheidung kommen muß, daß diese für das Wohl der Mehrheit der Bürger von Mantel ist.
Gruß Harald


11.01.2007 12:25:29
FC Kaltenbrunn
2.Apres Ski Party
des FC Kaltenbrunn
am 20.01.07
Beginn: 18:00 Uhr
Sportplatz Kaltenbrunn
jeder Schnaps 1,- €
fürs leibliche Wohl gib´ts Chili


12.12.2006 01:05:30
Grantler alias Lothar Meinerz < http://www.bi-riedhalde-aepfingen.de/index >
Servus Christof,

keine Angst, ein Duell im Morgengrauen wird’s nicht geben, dafür gibt’s keinen Grund.
Schön, dass man sich auch in einem gesitteten Ton unterhalten bzw. diskutieren kann.
Deine Argumente, die für den Bayernring sprechen, sind eine Seite der Medaille, die andere aber ist, so sehe ich das, viel bedeutsamer und schwerwiegender. Warum, will ich Dir gerne erklären.
Ich sehe das Fahrsicherheitszentrum nur als Schutzmantel für die eigentliche Rennstrecke und Kartbahn. Mit der Fahrsicherheitsstrecke ist sicherlich kein oder vielleicht nur wenig Gewinn zu erwirtschaften. Richtig Kohle fließt erst mit einem Rennbetrieb. Wie der abläuft, brauche ich Dir sicher nicht zu erklären. Ich gehe mal davon aus, so wird sich das der Bertreiber auch erhoffen, dass die Rennstrecke(n) jedes Wochenende ausgelastet ist (sind). Schließlich will er ja Geld verdienen. Das heißt wiederum, dass jedes Wochenende irgendein Rennen stattfindet und unter der Woche wird das Fahrsicherheitstraining betrieben. Wenn Du schon mal auf einer Rennsportveranstaltung warst, dann weißt Du auch wie laut es dort ist – nicht um sonst nutzen viele der Zuschauer dort einen Gehörschutz. Diesen (entfernungsbedingt abgeschwächten) Lärm müssen wir dann jedes Wochenende ertragen. Das schlimme daran ist, dass er nicht kurzfristig, sondern stetig sein wird. Nun stell Dir mal vor, Du sitzt am Sonntag in Deinen Garten, entspannst Dich von Deiner wöchentlichen Buckelei und darfst dann von zwanzig Rennboliden, stundenlang jedes Ausdrehen eines Ganges über Dich ergehen lassen. Von der Boxenanlage, also der Rennkommentation, ganz zu schweigen. Die muss ja lauter sein als die Boliden, die über den Ring heizen. Und das nicht nur ein Wochenende. Jemand schrieb hier über das „Böllern in Grafenwöhr“ oder die Ami-Flieger, die Mantel überqueren. Klar ist das auch laut, aber der Zeitraum der Lärmbelastung ist kurzfristig und daher erträglicher. Ich kann mich noch gut an die erste Beach-Party, die in Mantel veranstaltet wurde, erinnern. Du weißt wo ich wohne und Du hast es, als ehemaliger Nachbar, sicherlich genauso erlebt wie ich. Ich musste am Sonntag darauf um 5 Uhr aufstehen und konnte trotz Gehörschütz um 2 Uhr noch nicht schlafen. Damals konnte ich ja noch ein Auge zudrücken, es war ja nur einmal in Jahr. Aber wenn ich z.B. die „After-Run-Parties“, die jeden Sonntag am Rennwochenende obligatorisch sind, ertragen muss, dann hört es bei meinem Verständnis auf. Jemand der am anderen Ortsende von Mantel wohnt schüttelt natürlich den Kopf, der hört ja nur wenig bzw. gar nichts, aber wir haben hier die volle Breitseite.
Die wirtschaftliche Seite eines solchen Motorsportzentrums möchte ich gar nicht beleuchten, denn das ist eh’ nur ein Joke. Oschersleben ist Pleite gegangen, der Sachsenring wird nur mit Mühen über Wasser gehalten. Die Versprechen in Sachen Arbeitsplätze waren dieselben wie beim Bayernring. Geworden daraus ist nichts, außer leeren Versprechungen und der Profit für einige Wenige auf Kosten der Bevölkerung. Seht einfach mal bei der Bürgerinitiative Äpfingen (http://www.bi-riedhalde-aepfingen.de/index ) nach Dort lief es nach demselben Muster wie hier in Mantel ab. Gott sei Dank hat der dortige Bürgermeister noch die Kurve gekratzt.
Wir hier in Mantel haben sehr viel zu verlieren, unseren Wald, unsere Natur, unsere Glaubhaftigkeit. Die Gemeinde versucht mit unseren neuen Baugebieten junge Familien an unseren Markt zu binden („nach drei Seiten offen zu Natur“), was auch absolut positiv ist, aber dann so was. Ich wohne hier, Mantel ist in den letzten 26 Jahren zu meiner Heimat geworden die ich sehr zu schätzen weiß und ich bin nicht bereit diese einem Motorsportzentrum oder dem Kommerz zu opfern. Schon gar nicht kampflos.
Ich gehöre nun mal nicht zu den „Juhu-Schreiern“, so etwas lag mir noch nie. Vielleicht bin ich ja ein Pessimist, aber ich lasse mich auch gerne belehren. Sofern endlich einmal Fakten auf den Tisch gelegt werden, die meine Bedenken widerlegen.
Treffen wir uns doch nach der Marktratsitzung am Dienstag beim Postwirt, dann können wir ein weinig diskutieren.



10.12.2006 17:37:01
Christof Gurdan
Hallo Tobias,
hallo Lothar,
hallo Leute,

mir scheint dass diese Auseinandersetzung zwischen Tobias und Lothar auf ein Duell im Morgengrauen mit freier Wahl der Waffen hinausläuft. lol

Nein, jetzt mal Spaß beiseite. Ich glaube das uns hier einfach nur genauere Informationen fehlen was der "Bayernring" eigentlich ist. Informiert euch doch bitte erst einmal genau was da auf uns zukommt, bevor Ihr von Haus aus schon mal dagegen seid. Michael Schumacher wird bestimmt nicht mit seinem geschenkten Ferrari durch unsere Gärten fahren.
Es mag schon sein das auf einer derartigen Rennstrecke auch ein paar Rennen im Jahr stattfinden, im Normalfall aber nur Fahrsicherheitstraining für LKW's, Busse und PKW's.
Während der Werktage haben wir doch sowieso genug Lärm hier im Ort, da würde der zusätzliche Lärm vom Bayernring sowieso nicht auffallen. Wenn wir diese paar Veranstaltungen im Jahr dem gegenüberstellen was es unserem Markt bringt, glaube ich dass wir wesentlich mehr Nutzen daraus hätten.

Dieses Getue wegen dem Lärm, den alle möglichen Veranstaltungen mit sich bringen, verstehe ich leider überhaupt nicht. Sei es das eine Beachparty 2-mal im Jahr abgehalten wird, oder die Grillveranstaltung mit Freunden um 22:30 Uhr Besuch von der Polizei bekommt, oder ein Rennen auf dem Bayernring in Mantel stattfindet (Hört sich doch toll an). Das ist doch alles nicht so schlimm, die totale Ruhe haben wir doch dann im Grab.
Denkt doch auch einmal an die Jugendlichen und an euere Kinder, die sind von dergleichen Veranstaltungen total begeistert.

Liebe Grüße
Christof Gurdan



10.12.2006 03:03:38
Lothar Meinerz oder auch Grantler < http://www.bi-riedhalde-aepfingen.de/index >
Hallo Herr Hackbarth,

ich glaube nicht, dass Sie der Bedienung des Gästebuchs mächtig sind, sonst hätten Sie sich ja per Mail bei mir gemeldet – aber na ja, was soll’s. Ich glaube, ich bin wohl erzogen und habe eine sehr gute Umgangsform erlernt. Was aber Umgangsformen mit Spekulationen zu tun haben will mir im Moment nicht einleuchten – aber vielleicht kommt’s ja noch. Zudem habe ich in keinerlei Weise spekuliert, sondern meine Ansichten dargelegt. Wenn Sie damit nicht zu recht kommen ist das ihr Problem und nicht meines.
Sie machen leider schon Fehler beim Schreiben, wie auch beim Lesen, denn Sie haben am 06.12.06 geschrieben „vor einigen Jahrzehnten wurde eine Bahnstrecke durch Mantel gebaut“ und nun wollen Sie es doch nicht geschrieben haben („ich habe mit keinem Wort behauptet, dass es in Mantel je eine Bahnstrecke gegeben hat“). Komisch oder? Wenn etwas gebaut wurde, dann hat es das auch gegeben. Na ja, was soll man dazu noch groß schreiben.
Mit keinem Wort habe ich mir eine Beurteilung Ihrer Intelligenz erlaubt, ich würde mich hüten. Oder doch nicht? Wenn Sie sich diesen Schuh anziehen möchten, bitte gerne, vielleicht passt er Ihnen ja.
Sie machen einen großen Fehler, mal so nebenbei erwähnt. Greifen Sie niemanden persönlich an, der Ihnen persönlich nichts Böses wollte. Der Schuh passt eher Ihnen als mir. Bleiben Sie zukünftig sachlich und korrekt, dann nimmt Sie ein anderer auch ernst. So wie Sie vorgehen geht’s nicht.
Damit Ihr Wissensdurst nach meiner Persönlichkeit befriedigt wird, gebe ich gerne meinen richtigen Namen preis, ich habe kein Problem damit.
Übrigens, warum haben Sie keine meiner Gegenfragen vom 06.12.06 beantwortet? Spekulieren Sie nur?

Mit freundlichen Grüßen
Lothar Meinerz oder auch Grantler


09.12.2006 18:52:34
Tobias Hackbarth
Sehr
geehrter Herr Grantler, natürlich bin ich der Bedienung eines Gästebuchs mächtig. Ich bin mir nur nicht so sicher ob Sie schon einmal etwas von Umgangsformen gehört haben, anderenfalls würden Sie ja sicher solche, nennen wir es mal Spekulationen, unterlassen. Und der Bürger aus Mantel sollte sich meinen Beitrag doch bitte genau durchlesen, ich habe mit keinem Wort behauptet, dass es in Mantel je eine Bahnstrecke gegeben hat. Es sollte eine Bahnstrecke gebaut werden, was nicht stattfand.
Nochmal zu Herrn Grantler: Sparen Sie sich in Zukunft Bemerkungen über Intelligenz, so "klug" wie Sie bin ich allemal; Zudem stehe ich zu meinem Wort, und muss mich nicht hinter irgendwelchen Fantasienamen verstecken.


07.12.2006 19:38:08
Meier Matthias
Ich wollt mal nachfragen warum die Pflanzzonen im neuen Baugebiet einfach zugepflastert werden?Es wird mal so aussehen wie oben am Netto wo die Bäume einfach gepflanzt werden und zugesehen wird wie sie kaputtgehen.um das Wachstum der Bäume zu gewährleisten müsste erst einmal ein Bodenaustausch stattfinden.Und zum Thema Eichen die sich in luft aufgelöst haben kannn ich nur sagen das es einfach Unsinn ist wegen dem Laub im Herbst Sämtliches Grünzeug aus dem Bewohnten Gebiet zu entfernen.


07.12.2006 18:04:12
Bürger aus Mantel
Durch Mantel ist bestimmt noch keine Bahnstrecke gebaut gewesen und schon gar nicht vor einigen Jahrzehnten!! Als nächstes steht hier wahrscheinlich drin, daß die Mantler vor einigen Jahren auch gegen den geplanten Großflughafen mit integrierten Weltraumbahnhof gewesen sind?? Fahrsicherheitszentrum hört sich auf jedenfall besser an als "Rennstrecke". Man sollte sich jedenfalls mal Gedanken darüber machen wer aus diesem Projekt seinen Nutzen zieht. Vermutlich einige wenige Privatpersonen, denen es total egal ist, daß dies auch viele negative Seiten mit sich bringt. Eines muß man diesen Leuten jedenfalls lassen, sie müßen so viel Überzeugungskraft haben, daß sie es schaffen Personen dafür zu gewinnen die sie unterstützen. Man kann alles "SCHÖN" reden oder glauben. Wenn man es dann mal hat, wills keiner mehr wahrhaben oder gewesen sein. Was den Naturschutz betrifft, glaube ich, daß eine Rennstrecke bestimmt nicht mit einer Kiesgrube in Sachen Umweltschutz mithalten kann. Man muß sich auch im klaren darüber sein, daß Mantel für sein Baugebiet "Winteräcker" mit dem Slogan "nach drei Seiten offen zur Natur", wirbt und auf der anderen Seite dann den Bayernring plant. So mancher Bürger wird sich dann bestimmt bedanken das aus drei-, zwei Seiten geworden sind.


06.12.2006 21:10:14
Andreas und wohnt auch in Waldnähe
Zum Vollgasring in Mantel. Wenn in Grafenwöhr Nachts die Amis schiesen oder Tagelang uralte Bumsbomber in einer sehr geringen höhe fliegen beschwert sich auch keiner und das wird bestimmt nicht weniger mit 3-4 tausend Soldaten mehr oder? Also was soll das ganze Gesodere last euch überraschen und nicht gleich immer einen auf Öko machen denn ihr seht ja wo man mit den Grünen hinkommt. Denn vor zig Jahren homs ä scho sgagt,nää mir brauchen koin Zug, wern blos Ärebfl schworz.Uns so wirds mitn Vollgasring auch wieder sein,der wird an Mantel vobei´fahren.


06.12.2006 20:25:40
Grantler < http://www.bi-riedhalde-aepfingen.de/index.html >
Hallo Herr Hackbarth,

sofern Sie der Bedienung des Gästebuchs mächtig sind und das unbedingte Bedürfnis haben mich zu kontaktieren, dann können Sie auch die Email-Funktion nutzen – ich habe meine Adresse hinterlegt.
Wenn Sie mir schon vorwerfen, dass die Angaben, die ich zu den Betriebszeiten gegeben habe, utopisch sind, dann belegen Sie bitte Ihre Behauptung. Machen Sie sich die Mühe und sehen unter www.oberpfalznetz.de nach und geben den Netzcode „10764949„ bei der Suche ein. Dort finden Sie einen Artikel mit der Aussage zum damals in Weiden geplanten Fahrsicherheitszentrum, die z.B lautet, ich zitiere: „Eine Lärmbelästigung sei nicht zu erwarten, denn zwar sei die Anlage "sieben Tage in der Woche in Betrieb, aber nur tagsüber". Mit etwas gesundem Menschenverstand kann man auf die von mir angegeben Betriebszeiten schließen. Oder glauben Sie ernsthaft, dass sich der Betreiber mit weniger zufrieden geben wird? Übrigens ist es bei allen anderen Motorsportzentren in Deutschland ebenso und dort ist die Lärmbelästigung für die Anwohner enorm. Fragen Sie doch bitte die Anwohner des Motorsportparks Oschersleben – sie bereuen ihre damalige Zustimmung. Erklären Sie mir bitte warum das in Mantel anders sein soll?
Soweit mir bekannt ist, kann eine ausgebeutete Kiesgrube rekultiviert werden. Ein gebauter Motorsportpark wohl eher nicht. Dies in den Zusammenhang mit dem Bayernring zu bringen halte ich persönlich für absolut unsinnig, von der Eisenbahn ganz zu schweigen.

PS: Erst informieren, dann denken, dann schreiben!